Schön, dass Sie da sind.
Mein Name ist Franziska Egli, ich bin Mutter, Pflegefachfrau, Trauerbegleiterin
Ich lebe mit meinen drei Töchtern, Noemi 2007*, Salome 2009*, Milena 2013* zusammen. Gemeinsam verbringen wir gerne Zeit in der Natur. Bewegung und Musik sind für mich wertvolle Ressourcen, die mich stärken und mir neue Energie schenken.
Die Rolle als Mutter fordert mich in vielerlei Hinsicht und erfüllt mich zugleich. Sie prägt meinen Blick auf Beziehungen, Entwicklung, Verantwortung und bereichert mein Leben auf persönliche wie auch menschliche Weise.
Meine langjährige Tätigkeit als Pflegefachfrau HF im hämatologisch-onkologischen Ambulatorium empfinde ich als anspruchsvoll und sinnstiftend. Sie fordert mich fachlich und menschlich, schenkt mir Freude und lehrt mich Demut, Zufriedenheit und Dankbarkeit.
In meiner Arbeit verbinde ich fachliche Kompetenz mit Feinfühligkeit, Klarheit und Struktur. Ich begegne Menschen ehrlich, empathisch und authentisch und schätze Gespräche, die in die Tiefe gehen und sich mit dem Leben in all seinen Facetten befasst.
Meine Begleitung ist Ressourcen und lösungsorientiert und stärkt die individuelle Resilienz. Dabei stehen nicht Defizite, sondern die vorhandenen Möglichkeiten und Kräfte der Menschen im Mittelpunkt.
Frühe Todesfälle in meiner Familie sowie zahlreiche Abschiede in meinem beruflichen Alltag haben meinen Blick auf Leben, Sterben und Trauer nachhaltig geprägt. Besonders einschneidend waren der plötzliche Tod meiner Mutter und der krankheitsbedingte Tod meines Vaters. Jeder Abschied war anders, jede Trauer einzigartig. Diese Erfahrungen haben meinen Lebensweg und mein Denken wesentlich beeinflusst.
Bei Sterben, Tod und Trauer, geht es immer auch um das Leben. Ich kommuniziere offen und direkt und gebe auch jenen Gedanken und Gefühlen Raum, die oft unausgesprochen bleiben.
Memento
Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich todentlang
Und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiss es wohl, dem gleiches widerfuhr;
– Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muss man leben.
Mascha Kaléko (1907-1975) aus: Verse für Zeitgenossen
Berufserfahrung
Ich bin seit vielen Jahren als Dozentin am Luzerner Kantonsspital im Fachbereich Onkologie und Hämatologie tätig und zum Thema Umgang mit Kindern und Jugendlichen schwerkranker Eltern. Zudem bin ich Mitglied des Vereins familientrauerbegleitung.ch sowie im Fachpool Trauerbegleitung der Krebsliga Zentralschweiz tätig.
Erfahrung
Pflegefachfrau HF, Medizin Luzerner Kantonsspital
Pflegefachfrau HF, Spitex Nottwil / Buttisholz
Pflegefachfrau HF, Medizin Luzerner Kantonsspital
Pflegefachfrau HF, Medizinische Onkologie LUKS Luzern
Stationsleiterin Medizinische Onkologie LUKS Luzern
Teilzeit Pflegefachfrau HF Hämatologie/ Medizinische Onkologie LUKS Luzern
Ausbildung
Krankenpflegeschule, AKP in Luzern
Ausbildung zur Trauerbegleiterin bei der Lebensgrund GmbH in Luzern
Zusatzqualifikation mit Diplomabschluss zur Fachfrau für Familientrauerbegleitung, nach Lebensgrund GmbH und Lavia-Institut Deutschland
CAS Palliative-Care an der UNI Luzern mit dem Abschlussthema: Kinder, Jugendliche schwerkranker Eltern
Qualifikationen
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Kommunikationskurs der Krebsliga
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Einführung in die Transaktionsanalyse
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Kurs, Gordon Training für Familien
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Führungsausbildung mit Zertifikat
Wie ich Trauerbegleiterin wurde
Ich arbeite seit vielen Jahren mit Menschen, die Schicksalsschläge erleben und von einer Welle der Trauer überrollt werden. Diese Erfahrungen haben mich dazu bewegt, die Ausbildung zur Trauerbegleiterin und Familientrauerbegleiterin zu absolvieren. Durch meine vielfältigen Weiterbildungen und beruflichen Erfahrungen habe ich gelernt, in Krisensituationen unterschiedliche Bewältigungsstrategien zu entwickeln, anzuwenden und weiterzugeben.
Trauer als Teil meines eigenen Lebens
Auch in meinem Leben hat die Trauer viele Gesichter gezeigt. Den Verlust oder die Trennung von Menschen, das Abschiednehmen von Lebensabschnitten sowie das Loslassen unerfüllter Wünsche und Träume.
Diese Erfahrungen prägen meine Haltung. Es geht nicht darum, „darüber hinwegzukommen“, sondern darum, zu lernen, mit dem Verlust weiterzuleben, und als Familie wieder einen guten Weg zu finden.
